Kongresswahlen 2018

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peterkneter
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon peterkneter » Do 18. Okt 2018, 18:00

Cat with a whip hat geschrieben:[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4323428#p4323428]

Und natürlich die weißen Frauen, die nach aktuellen Umfragen im unteren einstelligen Bereich die GOP verlassen. Bereits 2016 erwies sich der Präsidentschaftskandidat der GOP nicht als Frauentyp, da er gegenüber Romney weiße Frauen verprellte. Diesmal wird die GOP noch weitere Frauen verlieren.


Ich denke nicht dass die weißen Frauen zwangsläufig Demokraten wählen. Ich denke hier muss man zwischen Präsidentaschaftswahl und Kongresswahl unterscheiden. Das wird ziemlich ausgeglichen mit den weißen Frauen werden, wenn nicht sogar mit leichtem Übergewicht für die Republikaner enden.
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Nomen Nescio
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 19. Okt 2018, 04:33

was ich gelesen habe, ist daß ein nicht geringes teil der weißen frauen jetzt demokratisch wählt. auch wenn sie das vorige mal republikanisch ankreuzten.
wie groß das teil ist??? meine einschätzung ist 1/4 bis 1/3
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zollagent
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon zollagent » Fr 19. Okt 2018, 08:55

Nomen Nescio hat geschrieben:(19 Oct 2018, 05:33)

was ich gelesen habe, ist daß ein nicht geringes teil der weißen frauen jetzt demokratisch wählt. auch wenn sie das vorige mal republikanisch ankreuzten.
wie groß das teil ist??? meine einschätzung ist 1/4 bis 1/3

Für Mehrheiten reicht das aber nicht.
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Nomen Nescio
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 19. Okt 2018, 18:16

zollagent hat geschrieben:(19 Oct 2018, 09:55)

Für Mehrheiten reicht das aber nicht.

nein, aber zuvor wählten sie ein masse republikanisch. und einmal rechnen. wieviel hochgebildete weiße frauen gibt es in der USA? 20 millionen? 30 millionen?

selbst wenn sie nicht wählten, wäre das für die reps doch eine bedeutende verminderung. und wenn sie dem. stimmen, dann zählt das doppelt.

wenn man bedenkt daß trump drei staaten gewann mit sehr wenig stimmen mehr als clinton, dann spielen die frauen eine schlüsselrolle.
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Cat with a whip
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Fr 19. Okt 2018, 19:58

Die Wahlen rücken näher und die Republikaner schalten Werbespots die ähnlich gestaltet sind wie man es in Deutschland von der rechtsextremistischen Hetz-Platzform PI-News kennt.

A shouting match inside the White House unmasks one of Trump’s biggest lies
https://www.washingtonpost.com/blogs/pl ... 21e356e07d

Republican attack ads echo Trump's anti-immigration message to whip up fear among supporters
https://www.theguardian.com/us-news/201 ... -ads-trump
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 20. Okt 2018, 08:20

Der ehemalige Anwalt von Trump hat eine Empfehlung:

"Schnappen Sie sich Ihre Familie, schnappen Sie sich Ihre Freunde, schnappen Sie sich Ihre Nachbarn, gehen Sie zur Wahl. Falls nicht, werden Sie weitere zwei oder weitere sechs Jahre von dieser Verrücktheit haben."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 34241.html
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Sa 20. Okt 2018, 11:37

Obwohl die Republikanische Regierung in Georgia versucht selektiv Minderheiten das Wählen zu vergällen, scheint sich nichtsdestotrotz beim "Early-Voting" eine doppelt so hohe Wahlbeteiligung abzuzeichnen. In Georgia finden zusätzlich Gouverneurswahlen statt.

Teilweise 2-3 Stunden Wartezeit, Menschen kollabieren in den Warteschlangen. Es sind offenbar zu wenige Wahllokale vorhanden. Sogenannte Erste Welt....

https://www.nytimes.com/2018/10/19/us/p ... ssion.html

Jüngster Fall: Ein Bus mit Afroamerikanischen Altenheimbewohnern die in Jefferson County/Georgia wählen wollten wird aufgehalten und die Wähler wurden zum Abbruch ihres Ausflugs zum Wahllokal gezwungen. Jemand hatte aufgrund der Aufschrift des Busses einen Kommunalbamten angerufen, der dann die Weiterfahrt mit der Begründung des Verbots von "politischer Aktivität" unterbunden hatte. Handhabe dafür wurde daraus konstruiert dass, dass "Black Votes Matter" den Bus organisiert hatte. Gleichzeitig vertröstet man die Senioren dass diese ja immer noch wählen könnten. Tatsächlich fragten die Senioren selbst an, ob Black Votes Matter ihnen die Fahrt ermöglichen könnte. In den USA werden so faktisch wahlberechtigte Schwarze Senioren entmündigt. Das ist die finstere Wahrheit über das Land der "unbegrenzten Möglichkeiten". Der Rassismus ist nach wie vor im Süden der USA endemisch.

https://politics.myajc.com/news/state-- ... 637TEc9jP/
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Sa 20. Okt 2018, 16:35

Szenario: Die Republikaner verteidigen die Mehrheit im Kongress. Was folgt?

The end of Robert Mueller’s investigation.
The loss of health insurance for several million people.
New laws that make it harder to vote.
More tax cuts for the rich.
More damage to the environment.

https://www.nytimes.com/2018/10/19/opin ... house.html
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Senexx » Sa 20. Okt 2018, 16:44

Cat with a whip hat geschrieben:(20 Oct 2018, 12:37)

Obwohl die Republikanische Regierung in Georgia versucht selektiv Minderheiten das Wählen zu vergällen, scheint sich nichtsdestotrotz beim "Early-Voting" eine doppelt so hohe Wahlbeteiligung abzuzeichnen. In Georgia finden zusätzlich Gouverneurswahlen statt.

Teilweise 2-3 Stunden Wartezeit, Menschen kollabieren in den Warteschlangen. Es sind offenbar zu wenige Wahllokale vorhanden. Sogenannte Erste Welt....

https://www.nytimes.com/2018/10/19/us/p ... ssion.html

Jüngster Fall: Ein Bus mit Afroamerikanischen Altenheimbewohnern die in Jefferson County/Georgia wählen wollten wird aufgehalten und die Wähler wurden zum Abbruch ihres Ausflugs zum Wahllokal gezwungen. Jemand hatte aufgrund der Aufschrift des Busses einen Kommunalbamten angerufen, der dann die Weiterfahrt mit der Begründung des Verbots von "politischer Aktivität" unterbunden hatte. Handhabe dafür wurde daraus konstruiert dass, dass "Black Votes Matter" den Bus organisiert hatte. Gleichzeitig vertröstet man die Senioren dass diese ja immer noch wählen könnten. Tatsächlich fragten die Senioren selbst an, ob Black Votes Matter ihnen die Fahrt ermöglichen könnte. In den USA werden so faktisch wahlberechtigte Schwarze Senioren entmündigt. Das ist die finstere Wahrheit über das Land der "unbegrenzten Möglichkeiten". Der Rassismus ist nach wie vor im Süden der USA endemisch.

https://politics.myajc.com/news/state-- ... 637TEc9jP/

Das ist normale Wahlkampspraxis in den USA. Dort wurde ja auch das Gerrymanderung erfunden und von beiden Parteien bis heute ausgiebig praktiziert. Inzwischen unter Einsatz moderner Datenanalyse.

Business as usual.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Fr 26. Okt 2018, 23:44

Leser der NYT, die sich eigentlich als Anhänger der GOP und "Never Trumpers" verstehen, begründen wie sie in den Midterms wählen. Sicher ist das nicht repräsentativ. Die meissten dieser ausgewählten Personen bleiben zwar bei ihrer Partei, versuchen jedoch bei Gouverneurswahlen keine Trump-Unterstützer ihrer Partei zu wählen und legen mit ihrer Stimme für das Haus Wert auf Checks and Balances. D.h. es wird dort wohl bei den Never Trumpers überwiegend demokratisch gestimmt. Zumindest könnte man das auf dem ersten Blick meinen. Dahinter steckt sicher auch eine Wahlempfehlung für Konservative, die Trump los werden wollen.

https://www.nytimes.com/2018/10/26/opin ... crats.html

Der GOP bereiten Nazis und KKK-Mitglieder Kopfzerbrechen, die bei den Primaries der Midterms durchrutschen.

https://www.foxnews.com/politics/nazis- ... -for-party
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » So 28. Okt 2018, 14:47

Die Bürger sind sich bewusst, dass es diesmal um sehr wichtige Wahlen geht.

Beim Early-Voting zeichnet sich eine Rekord-Wahlbeteiligung für Midterms ab. In den größten Wahlkreisen werden etwas mehr als dreimal so viele Wahler gezählt als in den Midterms 2014 und 2010.

Vergleich: In den Jahren wenn eine Präsidentschaftswahl stattfindet werden generell höhere Wählerzahlen beim Early-Voting als zu Midterm-Wahlen gemessen. 2016 lagen diese ebenfalls 50% über den Jahren 2012 und 2008 davor. Doch jetzt kommts, in absoluten Zahlen gehen dieses Jahr beim Early-Voting zu den Midterms etwa so viele Wähler wie 2016 zu den Präsidentschaftswahlen. Und das, wo die Präsidentschaftswahlen 2016 bereits viel mehr Wähler an die Urne brachten und Mitterms üblicherweise schlechter besucht sind.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » So 28. Okt 2018, 14:54

Eine kleine Sensation scheint auch in Florida zur Wahl des Gouverneurs möglich: Der Demokrat Gillum hat in Umfragen der NYT den Republikanischen Trump-Anhänger DeSantis mit 5% abgeschlagen. Es bleiben doch noch genügend Unentschlossene, die für ein anderes Ergebnis sorgen könnten.

https://www.nytimes.com/interactive/201 ... polls.html
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Liberty » So 28. Okt 2018, 22:13

Das Theater um Kavanaugh scheit die Basis der Republikaner so richtig mobilisiert zu haben. Vorher galt das House schon als verloren, der Senat als stark gefährdet. Das hat sich danach stark gedreht. Die Republikaner haben enorm aufgeholt, werden den Demokraten wahrscheinlich sogar noch Sitze im Senat abnehmen und ihre Mehrheit damit ausbauen. Auch im House gilt es inzwischen wieder als möglich, dass die Republikaner dort eine Mehrheit erreichen könnten.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Nomen Nescio » So 28. Okt 2018, 22:42

Liberty hat geschrieben:(28 Oct 2018, 22:13)

Das Theater um Kavanaugh scheit die Basis der Republikaner so richtig mobilisiert zu haben. Vorher galt das House schon als verloren, der Senat als stark gefährdet. Das hat sich danach stark gedreht. Die Republikaner haben enorm aufgeholt, werden den Demokraten wahrscheinlich sogar noch Sitze im Senat abnehmen und ihre Mehrheit damit ausbauen. Auch im House gilt es inzwischen wieder als möglich, dass die Republikaner dort eine Mehrheit erreichen könnten.

woher hast du die links, worauf das basiert ist?

daß die demokraten möglicherweise ein oder mehr sessel verlieren würde mich nicht wundern. ich meine daß nur zwei republikanische sitze wahlbar sind. die andere sind demokratisch.
da die margen oft klein sind, und die parteien tricky sind, würde es mich nicht wundern wenn mehrere parteiangehörigen nach einem anderen staat umziehen. von florida habe ich die namen gelesen von drei personen die das getan haben.

dagegen habe ich vom haus nur gehört daß dort die wählerschaft eher noch mehr demokratisch geneigt ist. dies weil die reps die fundamentalen regeln fälschen. in einem stadt von 27..000 einwöhner z.b., überwiegend black, gibt es kein einziges stimmbüro.
das naheliegendste liegt auf mehr als eine halbe stunde weit. und... in der weite umgebung gibt es keinen bushaltestelle.
als aber (wo vergessen) black people mit einem bus zu einem stimmbüro gingen, wurden sie nicht zugelassen, denn der bus machte propaganda. und die wahlen sind neutral. oder einfach einschreibungen aus dem computer verschwinden lassen (georgia ??).
usw.
dies sind/waren aktion von republikanischen »herrscher«.
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mo 29. Okt 2018, 00:56

Einer der übelsten Versuche der Wählerunterdrückung ist das Verkürzen der Zeitspanne des Early-Voting:

In mehreren Bundesstaaten findet unter der religiösen afro-amerikanischen Bevölkerung das Early-Voting an Sonntagen vor dem Wahltag statt, wenn die Gemeinden sich zum Gottesdienst treffen und dies dann mit dem gemeinsamen Wahlgang verbunden wird. Dann fahren organisierte Busse usw. Sie nennen es Souls to the Polls. An diesen Sonntagen wählen dann deutlich mehr Afro-Amerikaner als an den Tagen davor und danach. Afro-Amerikaner wählen überwiegend liberal.

In einigen roten Bundesstaaten versucht die GOP daher den Sonntag als Wahltag immer wieder mal zu streichen. Dies wurde bereits so gemacht, z.B. schnitt Gov. Scott in Florida den Sonntag weg, worauf der Anteil der schwarzen Wähler 2012 dramatisch sank.Dies musste Scott auf Druck von Bürgerrechtsanwälten rückgängig machen. In Georgia versuchten das dieses Jahr GOP Abgeordnete, was jedoch vereitelt werden konnte.

https://politics.myajc.com/news/state-- ... pDLB1NHZN/
https://thinkprogress.org/black-voters- ... 0e53f828b/
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mo 29. Okt 2018, 01:43

In Arizona wirds knapp bei den Wahl eines Senatsitzes. Könnten registrierte GOP-Wählerinnen diesmal einer Senatorin der DEM zum Erfolg verhelfen?
https://www.youtube.com/watch?v=Hva68MRK0xU
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 29. Okt 2018, 08:38

Cat with a whip hat geschrieben:(29 Oct 2018, 01:43)

In Arizona wirds knapp bei den Wahl eines Senatsitzes. Könnten registrierte GOP-Wählerinnen diesmal einer Senatorin der DEM zum Erfolg verhelfen?
https://www.youtube.com/watch?v=Hva68MRK0xU

arizona ist doch schon lange GOP ?
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mo 29. Okt 2018, 12:48

Bis 1995 hatten die DEM deen letzten Senator für Arizona. Dieses Jahr wird der Sitz des McCain, ein Trump-Gegner neu besetzt. Die derzeitige GOP-Kandidatin ist eine Trump-Anhängerin, daher ist mit einigen Abweichlern aus der GOP zu rechnen.

So, zu der Wahlbeteiligung bundesweit: Eine Umfrage will eine etwas höhere Wählermotivation auf Seiten der Demokraten ausgemacht haben.
https://www.cnbc.com/2018/10/21/democra ... -poll.html

Zur Strategie der Parteien die Mehrheitsn zu bekommen: Die GOP scheint sich auf die älteren weissen Wähler zu konzentrieren, die DEM sprechen moderate Konservative und Independents an.

https://www.washingtonpost.com/blogs/pl ... 25ae72c69c
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neue Zahlen

Beitragvon peterkneter » Di 30. Okt 2018, 09:27

Neue Zahlen:
Im Senat sieht es eine Woche vor der Wahl so aus:

Dem 46 Sitze, Reps 54 Sitze. D.h. Die Republikaner können ihre Mehrheit verteidigen und sogar ausbauen.
https://www.realclearpolitics.com/epoll ... s_ups.html

gleichzeitg sind die Zustimmungswerte von Trump bei 44% (Bester wert seit Amtseinführung).
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Re: Kongresswahlen 2018

Beitragvon Cat with a whip » Mi 31. Okt 2018, 20:48

Die irre Bromance zwischen West und Trump ist Geschichte und auch andere Pop-Sternchen rufen ihr Fans auf zu wählen. Wähler: jung.
http://www.taz.de/Kanye-West-distanzier ... /!5547397/
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