Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

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MarlonB.
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Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon MarlonB. » Mi 12. Sep 2018, 22:08

Hallo liebe Interessenten,

Ich kenne mich mit der Forenarbeit und den Gepflogenheiten leider nicht so gut aus und habe zu dem Thema hier auch nichts weiter gefunden. Ich hoffe einfach, dass das okay ist, wie Ich es hier nun mache.

Beginnen möchte Ich einmal mit meiner Person:
Ich bin 19 Jahre jung aber habe in meinem politischen Leben schon ein bisschen was erlebt. Mit 16 Jahren habe Ich mir die Junge Union angesehen und bin dieser auch (übereilt) beigetreten. Nach gut einem halben Jahr habe Ich aber gemerkt, dass das doch nichts für mich ist. Mit knapp 17 Jahren bin Ich dann der SPD beigetreten, denn Ich kannte schon einige Lokalpolitiker aus meiner Gemeinde und diese sind mir immer durch gute Arbeit aufgefallen. So kam Ich also zur SPD, weniger auf Grund der Bundespolitik, sondern eher wegen der Kommunalpolitik. Dazu kann noch gesagt werden, dass Ich aus dem stader Raum, in Niedersachsen, komme. Im Ortsverein bin Ich dann auch recht schnell aufgestiegen und saß dann mit Mitte 17 im Vorstand. Dort habe Ich mich hauptsächlich mit Social Media beschäftigt und die Außendarstellung mit übernommen. Im Zuge der Koalitionsverhandlungen habe Ich mich dann auch verstärkt mit der Bundes-SPD auseinandergesetzt und mir kamen erste Zweifel, ob die SPD so wirklich zu mir passt. In dieser Zeit begann auch die Idee in mir zu reifen, doch etwas eigenes zu machen. Bis vor wenigen Monaten habe Ich meine Ämter in der Partei weitergeführt doch dann letzten Endes niedergelegt, was auch mit meinem Umzug gut zusammengepasst hatte.

Vor einigen Wochen bin Ich mit einem Bekannten in Kontakt getreten, welcher auch ähnlich wie Ich denkt. Wir beide finden irgendwie einfach nicht die perfekte Partei für uns, es gibt immer etwas, was einfach ein zu großes Hindernis ist. Mir ist durchaus bewusst, dass man in einer Partei nie 100% seiner Meinung durchsetzen kann aber die Hürden bei den anderen Parteien waren immer zu hoch. Wir beide haben also zusammen ein kleines Programm, sichtbar auf unserer Website, aufgestellt. Welches in 15 knackigen Sätzen, unsere 15 grundsätzlichen Ziele beschrieben hat. Wir haben uns einen Namen, ein Logo, etc. überlegt und eine kleine (unprofessionelle) Website an den Start gebracht. Mein Bekannter hat noch zwei Leute für unsere Idee begeistern können und auch Leute mit denen Ich geredet habe, fanden daran (an der Idee und dem Programm) nichts auszusetzen.

So, nun kommen wir aber einmal zum Thema:
Unsere Gruppe soll sich "Die Popularen" nennen, dieser Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Volksfreunde. Ich würde uns ungern einer politischen Richtung zuordnen, denn wir haben, unserer Meinung nach, das Beste aus allen politischen Richtungen vereint. Wir haben z.B. eine eher linke Sozialpolitik aber dafür eine konservativere Innenpolitik. Unser Ziel ist es zum Anfang, mindestens sieben Mitglieder zu sammeln. Gemeinsam wollen wir dann gerne einen eingetragenen Verein gründen und später, je nach dem Zuwachs an Mitgliedern, eine Partei gründen. Auf lange Sicht streben wir natürlich die Teilnahme an Kommunal-, Landtags-, Bundestags-, und Europawahlen an.

Das sind durchaus ambitionierte Ziele, doch es muss einfach etwas passieren. Die etablierten Kräfte scheinen die Fehler von Weimar zu wiederholen. Sie stärken durch ihre eigene Inkompetenz die politischen Ränder und dagegen müssen wir etwas tun. In Frankreich hat die Bewegung La République en Marche das politische System aufgebrochen und ein solches Ereignis benötigen wir in Deutschland auch. Wir wollen dabei helfen und zielgerichtete Lösungen und Visionen formulieren, um eine positive Utopie zu erschaffen.

Wen suchen wir?
Wir suchen Menschen, die sich mit unserem Programm weitestgehend identifizieren können. Abweichende Meinungen in einzelnen Punkten ist nicht schlimm, denn Pluralismus gibt es schließlich in jeder Partei und ist auch nicht auszuschließen. Ich werde einfach einmal den Link zu unserer Website unter den Text einfügen und auch die Links für Facebook und Twitter. Wir suchen vor allem Leute die es ernst meinen, wir wollen gemeinsam etwas aufbauen und damit unsere Gesellschaft zum besseren verändern.

Sollte Interesse von eurer Seite aus bestehen, dann schreibt mir doch gerne per Mail, über Facebook oder über das Forum.

Mit freundlichen Grüßen,
MarlonB.


Website: http://www.diepopularen.jimdofree.com
Facebook: https://www.facebook.com/Die-Popularen-279690839432647/
Twitter: https://twitter.com/DPopularen
E-Mail: borchers.marlon@gmx.de

Sollte es damit ein Problem geben, so bitte Ich darum mich zu informieren. Ich möchte hier niemanden verärgern und unnötige Fehler machen.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon imp » Mi 12. Sep 2018, 22:25

Hi Marlon, es gibt bereits die Partei "Die Guten", die ganz ähnlich aufgestellt ist. Guck dir die mal an.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon MarlonB. » Mi 12. Sep 2018, 22:40

Hallo Sole.survivor, soweit Ich weiß ist das doch nur eine Wählergemeinschaft oder irre Ich mich? Auch ist das doch eine Wählergruppe, die nur in Nürnberg arbeitet. Ich bin mal gespannt wie sich das noch entwickelt. An meiner Uni, an welcher Ich ab Oktober studiere, habe Ich auch schon erste Kontakte geknüpft und mal sehen was daraus wird. :)
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon imp » Mi 12. Sep 2018, 23:00

MarlonB. hat geschrieben:(12 Sep 2018, 23:40)

Hallo Sole.survivor, soweit Ich weiß ist das doch nur eine Wählergemeinschaft oder irre Ich mich? Auch ist das doch eine Wählergruppe, die nur in Nürnberg arbeitet. Ich bin mal gespannt wie sich das noch entwickelt. An meiner Uni, an welcher Ich ab Oktober studiere, habe Ich auch schon erste Kontakte geknüpft und mal sehen was daraus wird. :)

Hallo, die Wählergruppe "Die Guten" hat mit der Partei "Die Guten" nichts zu tun.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon Skull » Do 13. Sep 2018, 07:13

Unser Ziel ist es zum Anfang, mindestens sieben Mitglieder zu sammeln.

Gemeinsam wollen wir dann gerne einen eingetragenen Verein gründen und später,
je nach dem Zuwachs an Mitgliedern, eine Partei gründen.

Auf lange Sicht streben wir natürlich die Teilnahme an Kommunal-, Landtags-, Bundestags-, und Europawahlen an.


Ich würde DIr/Euch da empfehlen von Beginn an eine Partei zu wählen.
Alles andere ist umständlich und mehr Aufwand.

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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon H2O » Do 13. Sep 2018, 08:28

Das verheerende Beispiel der Alternative für Deutschland sollte doch abschreckend genug sein, diesen Versuch zu unterlassen. Diese Partei wurde mit dem festen Vorsatz gegründet, unser Wirtschafts- und Finanzsystem und Fehlentwicklungen in der europäischen Einigung in ein besseres Fahrwasser zu schieben. Durch einen überraschenden Aufwuchs von Mitgliedern und überraschende Wahlerfolge hat diese Partei inzwischen ihren Charakter völlig verändert zu einer stark nationalistischen Partei, die mit unverhohlenen Naziparolen führender Mitglieder auf Stimmenfang geht.

Die Parteigründer sind längst aus ihrer Partei ausgetreten, weil sie diese Stoßrichtung der Partei nicht mit verantworten wollten. Inzwischen gewinnen Überlegungen Raum, diese Partei durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen.

So wie Sie für Meinungsfreiheit in Ihrer geplanten Parteigründung werben, so könnten Sie letztendlich auch in einer bestehenden Partei Ihre Heimat finden, wenn diese Partei Meinungsvielfalt zuläßt. Vermutlich kommt es auf die Chemie zwischen den Mitgliedern eines Ortsverbands an, ob man sich dort zu Hause fühlt oder angewidert das Weite sucht.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon MarlonB. » Do 13. Sep 2018, 09:46

Skull hat geschrieben:(13 Sep 2018, 08:13)

Unser Ziel ist es zum Anfang, mindestens sieben Mitglieder zu sammeln.

Gemeinsam wollen wir dann gerne einen eingetragenen Verein gründen und später,
je nach dem Zuwachs an Mitgliedern, eine Partei gründen.

Auf lange Sicht streben wir natürlich die Teilnahme an Kommunal-, Landtags-, Bundestags-, und Europawahlen an.


Ich würde DIr/Euch da empfehlen von Beginn an eine Partei zu wählen.
Alles andere ist umständlich und mehr Aufwand.

mfg


Danke für deine Empfehlung. Ich werde mich noch einmal tiefgreifender mit der Thematik auseinandersetzen und dann werden wir gemeinsam darüber noch einmal beraten.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon MarlonB. » Do 13. Sep 2018, 09:51

H2O hat geschrieben:(13 Sep 2018, 09:28)

Das verheerende Beispiel der Alternative für Deutschland sollte doch abschreckend genug sein, diesen Versuch zu unterlassen. Diese Partei wurde mit dem festen Vorsatz gegründet, unser Wirtschafts- und Finanzsystem und Fehlentwicklungen in der europäischen Einigung in ein besseres Fahrwasser zu schieben. Durch einen überraschenden Aufwuchs von Mitgliedern und überraschende Wahlerfolge hat diese Partei inzwischen ihren Charakter völlig verändert zu einer stark nationalistischen Partei, die mit unverhohlenen Naziparolen führender Mitglieder auf Stimmenfang geht.

Die Parteigründer sind längst aus ihrer Partei ausgetreten, weil sie diese Stoßrichtung der Partei nicht mit verantworten wollten. Inzwischen gewinnen Überlegungen Raum, diese Partei durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen.

So wie Sie für Meinungsfreiheit in Ihrer geplanten Parteigründung werben, so könnten Sie letztendlich auch in einer bestehenden Partei Ihre Heimat finden, wenn diese Partei Meinungsvielfalt zuläßt. Vermutlich kommt es auf die Chemie zwischen den Mitgliedern eines Ortsverbands an, ob man sich dort zu Hause fühlt oder angewidert das Weite sucht.


Also uns schreckt das nicht ab. Die AfD ist leider ein Negativbeispiel einer Partei, welche als liberal-konservative Partei gestartet ist und dann von völkischen Kräften übernommen wurde. Wir haben aber von Anfang an eine andere Ausrichtung und werden aufpassen wer bei uns mitmachen möchte. Ich war ja bereits in einer der beiden "Volksparteien" und in der Jugendorganisation der Union. Es ist parteiintern einfach extrem angerostet und Ich denke, dass man den Laden dort nicht mehr auf Vordermann bekommt. Dazu kommt einfach auch, dass es bei jeder Partei die für mich in Frage kommt, eine zu hohe Hürde gibt.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon H2O » Do 13. Sep 2018, 10:22

MarlonB. hat geschrieben:(13 Sep 2018, 10:51)

Also uns schreckt das nicht ab. Die AfD ist leider ein Negativbeispiel einer Partei, welche als liberal-konservative Partei gestartet ist und dann von völkischen Kräften übernommen wurde. Wir haben aber von Anfang an eine andere Ausrichtung und werden aufpassen wer bei uns mitmachen möchte. Ich war ja bereits in einer der beiden "Volksparteien" und in der Jugendorganisation der Union. Es ist parteiintern einfach extrem angerostet und Ich denke, dass man den Laden dort nicht mehr auf Vordermann bekommt. Dazu kommt einfach auch, dass es bei jeder Partei die für mich in Frage kommt, eine zu hohe Hürde gibt.


Hier im Forum gibt es gelegentlich Ärger, weil bestimmte Teilnehmer einen Strang "kapern", der mit Thema "A" begonnen hat und mit Thema "B" lawinenartig fortgesetzt
wurde. Wenn's denn ganz großer Blödsinn ist, dann kann man als Moderator diesen Versuch abblocken, indem man den themenfremden Anteil in die Tonne tritt. Oder man macht ein neues Thema "B" auf und schiebt die Beiträge mit Thema "B" dorthin.

Analogien zu Ihren Überlegungen über eine Partei, die Ihren Vorstellungen nahe kommt, sind doch sehr leicht zu erkennen. Die AfD-Gründer wollten ja auch immer weiter ihren Gründungsgedanken am Leben erhalten. Brachte alles nichts... "richtige" Politiker haben mit Mehrheiten daraus eine ganz andere Partei gemacht. Sie müßten also einen Guru (Moderator) an der Spitze haben, der unabhängig von der Mehrheit der Mitglieder den Gang der Partei bestimmt. Mit Demokratie innerhalb der Partei hat das dann aber nichts zu tun. Auf der Ebene eines Forums funktioniert die Moderation so einigermaßen.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon MarlonB. » Do 13. Sep 2018, 10:41

H2O hat geschrieben:(13 Sep 2018, 11:22)

Hier im Forum gibt es gelegentlich Ärger, weil bestimmte Teilnehmer einen Strang "kapern", der mit Thema "A" begonnen hat und mit Thema "B" lawinenartig fortgesetzt
wurde. Wenn's denn ganz großer Blödsinn ist, dann kann man als Moderator diesen Versuch abblocken, indem man den themenfremden Anteil in die Tonne tritt. Oder man macht ein neues Thema "B" auf und schiebt die Beiträge mit Thema "B" dorthin.

Analogien zu Ihren Überlegungen über eine Partei, die Ihren Vorstellungen nahe kommt, sind doch sehr leicht zu erkennen. Die AfD-Gründer wollten ja auch immer weiter ihren Gründungsgedanken am Leben erhalten. Brachte alles nichts... "richtige" Politiker haben mit Mehrheiten daraus eine ganz andere Partei gemacht. Sie müßten also einen Guru (Moderator) an der Spitze haben, der unabhängig von der Mehrheit der Mitglieder den Gang der Partei bestimmt. Mit Demokratie innerhalb der Partei hat das dann aber nichts zu tun. Auf der Ebene eines Forums funktioniert die Moderation so einigermaßen.


Nur weil es bei der AfD so ist, muss es doch nicht bei jeder Neugründung so sein oder? Wenn man so an die Sache geht, dann hätte man die SPD, CDU, die Grünen, Die Linke oder auch die FDP nicht gründen sollen. Ich nehme mir deine Bedenken und Kritik zu Herzen aber wir werden an der Idee natürlich weiterhin festhalten.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon H2O » Do 13. Sep 2018, 11:08

MarlonB. hat geschrieben:(13 Sep 2018, 11:41)

Nur weil es bei der AfD so ist, muss es doch nicht bei jeder Neugründung so sein oder? Wenn man so an die Sache geht, dann hätte man die SPD, CDU, die Grünen, Die Linke oder auch die FDP nicht gründen sollen. Ich nehme mir deine Bedenken und Kritik zu Herzen aber wir werden an der Idee natürlich weiterhin festhalten.


Die Zahl unbedeutender Parteien ist Legion. Die AfD hat es derzeit geschafft, und die FDP den Wiedereinzug in den Bundestag. Das ist schon ermutigend genug, selbst an der politischen Gestaltung unserer Gesellschaft mit zu wirken. Viel Glück dabei.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon frems » Do 13. Sep 2018, 11:58

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Sep 2018, 23:25)

Hi Marlon, es gibt bereits die Partei "Die Guten", die ganz ähnlich aufgestellt ist. Guck dir die mal an.

Gute Webdesigner sind aber leicht nicht am Start. Augenkrebs aus den 90ern: https://www.die-guten.de/
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon imp » Do 13. Sep 2018, 12:00

frems hat geschrieben:(13 Sep 2018, 12:58)

Gute Webdesigner sind aber leicht nicht am Start. Augenkrebs aus den 90ern: https://www.die-guten.de/

Das ist nicht die Partei, das sind die Franken.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon Antonius » Do 13. Sep 2018, 13:35

H2O hat geschrieben:(13 Sep 2018, 12:08)
Die Zahl unbedeutender Parteien ist Legion. Die AfD hat es derzeit geschafft, und die FDP den Wiedereinzug in den Bundestag. Das ist schon ermutigend genug, selbst an der politischen Gestaltung unserer Gesellschaft mit zu wirken. Viel Glück dabei.
Dem kann ich nur zustimmen.
Für die AfD war zunächst der EURO das Hauptthema, dann kam allerdings das Thema der Flüchtlingskrise dazu.
Letzteres hat die außerordentliche Mobilisierung in der Gesellschaft bewirkt, weil dieses Thema sehr viele Menschen berührt hat.
Erschwerend kommt hinzu, daß eine Lösung der Flüchtlingskrise derzeit nicht in Sicht ist.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon unity in diversity » Do 13. Sep 2018, 13:39

Es soll eine Partei geben, die immer zahlreicher wird.
Die der Nichtwähler, weil sie sich durch das aktuelle Angebot übersehen fühlen, oder nicht angesprochen.
In diesem Gewässer darf und soll man fischen.
Also, @Marlon, einfach mal checken, wo um den Brei herum geredet wird, richtige Fragen falsch, oder ausweichend beantwortet werden, wo man Pseudoprobleme schafft und aufpustet usw.
Daraus macht man ein Parteiprogramm mit Wahlprogramm, ohne jede Ablenkung den Kern treffend.
Sollte nicht allzu schwer sein.
Wenn man es hat, sollte man gesellschaftskritische Geister kennenlernen und konsultieren, die sich auch von den Verhältnissen eingeengt fühlen, weil sie mehr verdienen könnten, wenn...
Das Wort "wenn" nicht wäre.
Damit der Idealismus praktische Substanz bekommt.
Parteistatut und Satzung kann man im Internet als Muster herunterladen und modifizieren.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon H2O » Do 13. Sep 2018, 17:03

Antonius hat geschrieben:(13 Sep 2018, 14:35)

Dem kann ich nur zustimmen.
Für die AfD war zunächst der EURO das Hauptthema, dann kam allerdings das Thema der Flüchtlingskrise dazu.
Letzteres hat die außerordentliche Mobilisierung in der Gesellschaft bewirkt, weil dieses Thema sehr viele Menschen berührt hat.
Erschwerend kommt hinzu, daß eine Lösung der Flüchtlingskrise derzeit nicht in Sicht ist.


Ich bin sehr sicher, daß wir die Flüchtlingskrise wuppen. Sehr viele junge Menschen, die aus ihrem Leben etwas machen möchten. Die hatten die Nerven und die Kraft zu weiten Wegen. Wir sollten uns als ältere Herrschaften mit den jungen Leuten befassen, als wären es unsere spät geborenen Kinder.

Enttäuschungen werden nicht ausbleiben; das ist auch so wie mit eigenen Kindern.

Hier treibt die Leute die Vorstellung um, daß ein Mensch aus einem fremden Kulturkreis und oft mit geringer Schulbildung hier her kommt, und in unsere sehr weit fortgeschrittene Gesellschaft mühelos eingebaut werden kann. Das geht in Einzelfällen bei hoher Intelligenz auch. Aber Ali Normalverbraucher braucht seine 5 Jahre, um seine fehlende Schulbildung und fehlenden Sprachkenntnise zu ergänzen. Das kostet Geld und Nerven, und zwar beide Seiten... wie eigene Kinder auch. Wir schreiben jetzt 2018. In 2021, pünktlich zur Bundestagswahl ;) , werden wir die Früchte unserer Geduld ernten. Die ersten Auszubildenden gehen schon ihren Gesellen zur Hand. Geduld, Geduld, Geduld!

Bis 2021 muß die AfD sich ein neues Thema suchen!
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon Antonius » Do 13. Sep 2018, 17:45

H2O hat geschrieben:(13 Sep 2018, 18:03)
Ich bin sehr sicher, daß wir die Flüchtlingskrise wuppen. Sehr viele junge Menschen, die aus ihrem Leben etwas machen möchten. Die hatten die Nerven und die Kraft zu weiten Wegen. Wir sollten uns als ältere Herrschaften mit den jungen Leuten befassen, als wären es unsere spät geborenen Kinder.

Enttäuschungen werden nicht ausbleiben; das ist auch so wie mit eigenen Kindern.

Hier treibt die Leute die Vorstellung um, daß ein Mensch aus einem fremden Kulturkreis und oft mit geringer Schulbildung hier her kommt, und in unsere sehr weit fortgeschrittene Gesellschaft mühelos eingebaut werden kann. Das geht in Einzelfällen bei hoher Intelligenz auch. Aber Ali Normalverbraucher braucht seine 5 Jahre, um seine fehlende Schulbildung und fehlenden Sprachkenntnise zu ergänzen. Das kostet Geld und Nerven, und zwar beide Seiten... wie eigene Kinder auch. Wir schreiben jetzt 2018. In 2021, pünktlich zur Bundestagswahl ;) , werden wir die Früchte unserer Geduld ernten. Die ersten Auszubildenden gehen schon ihren Gesellen zur Hand. Geduld, Geduld, Geduld!

Bis 2021 muß die AfD sich ein neues Thema suchen!
Nun ja, hoffentlich hast Du Recht !
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon jack000 » Do 13. Sep 2018, 17:47

H2O hat geschrieben:(13 Sep 2018, 18:03)Hier treibt die Leute die Vorstellung um, daß ein Mensch aus einem fremden Kulturkreis und oft mit geringer Schulbildung hier her kommt, und in unsere sehr weit fortgeschrittene Gesellschaft mühelos eingebaut werden kann.

Ja so ein Quatsch wurde hier im Forum verbreitet, aber das ist inzwischen vorbei. Inzwischen heißt es "Deren Kinder werden mal ...".
=> Der AfD und ihren Wahlhelfern werden die Themen nicht so schnell ausgehen!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon imp » Do 13. Sep 2018, 19:23

H2O hat geschrieben:(13 Sep 2018, 18:03)
Hier treibt die Leute die Vorstellung um, daß ein Mensch aus einem fremden Kulturkreis und oft mit geringer Schulbildung hier her kommt, und in unsere sehr weit fortgeschrittene Gesellschaft mühelos eingebaut werden kann. Das geht in Einzelfällen bei hoher Intelligenz auch.

Ich würde das nicht an "hoher Intelligenz" festmachen. Ich kenne ein paar, die sehr zielstrebig in relativ normale Jobs kamen. Die sind nicht überintelligent, die machen ihre Arbeit, können inzwischen die Sprache ganz ok und wenn gegrillt wird, sind sie dreimal einfacher zu bedienen als irgendwelche Veganer oder Essgestörten. Es ist eher eine hohe Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen. Für viele dauert es etwas länger oder der Erfolg bleibt bescheidener, einige werden auch in Spitzenpositionen kommen. Irgendwann sitzt einer von denen im Landtag, im Bundestag. Es gäbe sicher vieles, das man noch besser machen könnte. Taugliche Vorschläge dazu kommen von den Rechten aber bisher nicht.
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Re: Mitgliedersuche für einen Verein (Partei)

Beitragvon H2O » Fr 14. Sep 2018, 07:23

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Sep 2018, 20:23)

Ich würde das nicht an "hoher Intelligenz" festmachen. Ich kenne ein paar, die sehr zielstrebig in relativ normale Jobs kamen. Die sind nicht überintelligent, die machen ihre Arbeit, können inzwischen die Sprache ganz ok und wenn gegrillt wird, sind sie dreimal einfacher zu bedienen als irgendwelche Veganer oder Essgestörten. Es ist eher eine hohe Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen. Für viele dauert es etwas länger oder der Erfolg bleibt bescheidener, einige werden auch in Spitzenpositionen kommen. Irgendwann sitzt einer von denen im Landtag, im Bundestag. Es gäbe sicher vieles, das man noch besser machen könnte. Taugliche Vorschläge dazu kommen von den Rechten aber bisher nicht.


Sehen wir daran, daß sowohl die CDU als auch die SPD türkischstämmige Bewerberinnen für hohe politische Ämter aufgestellt haben. Was der vorgefassten Meinung, daß Frauen in dieser Gruppe gering geschätzt werden, schon einmal einen Schlag versetzt. Und dumm sind die auch nicht!

Ich vermute, daß bei unseren Flüchtlingen dieser Aufstieg schneller geht, weil die meisten davon sehr jung in unser Land gekommen sind; sie sich also schneller tief in unsere Gesellschaft eingliedern werden.

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