Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

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imp
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon imp » Sa 28. Jul 2018, 20:51

Bielefeld09 hat geschrieben:(28 Jul 2018, 21:46)

Und sie bevorzugen das angewandte Recht oder
wären ihnen weitere strafverschärfende Maßnahmen genehm?
Dann sind wir doch wieder beim Thema. :thumbup:

Ich bin der Meinung, dass die Strafhöhe für das geistige Wohlbefinden der Kontrolleure egal ist. Analog bei Messersachen.
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Bielefeld09
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 28. Jul 2018, 20:59

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Jul 2018, 21:51)

Ich bin der Meinung, dass die Strafhöhe für das geistige Wohlbefinden der Kontrolleure egal ist. Analog bei Messersachen.

Aber dann sind sie doch gegen strafverschärfendende Massnahmen.
Dann schreiben sie das auch!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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imp
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon imp » Sa 28. Jul 2018, 21:14

Bielefeld09 hat geschrieben:(28 Jul 2018, 21:59)

Aber dann sind sie doch gegen strafverschärfendende Massnahmen.
Dann schreiben sie das auch!

Ja, wir brauchen keine Scharfmacherei. Das Strafmaß war bisher auch genügend.
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Bielefeld09
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 28. Jul 2018, 21:23

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(28 Jul 2018, 22:14)

Ja, wir brauchen keine Scharfmacherei. Das Strafmaß war bisher auch genügend.

Sehe ich auch so!
Also keine härtere Strafen für Messerangriffe!
Das geltende Recht reicht.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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jack000
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon jack000 » Mi 10. Okt 2018, 17:55

Messerstecher verletzt Mann schwer auf dem Bielefelder Kesselbrink
Gewaltexzess: 38-Jähriger kommt nach Streit ins Krankenhaus / Tatwaffe fehlt

Bielefeld. Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung auf dem Bielefelder Kesselbrink wurde in der Nacht zu Samstag ein 38-Jähriger schwer verletzt. Nach Erkenntnissen der Polizei hat ein 18-Jähriger mit einem Messer auf ihn eingestochen. Die Polizei fasste den mutmaßlichen Täter wenig später - und nicht nur der junge Mann kam in Gewahrsam.

Das Ganze ereignete sich am Freitag ab etwa 23.40 Uhr, heißt es im Polizeibericht. Der 38-Jährige aus Rheda-Wiedenbrück und sowie der 18-Jährige aus Bielefeld gerieten am Kesselbrink in Höhe der Wilhelmstraße in Streit.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Ermittler verletzte der 18-Jährige das Opfer im Laufe des Streits mit einem Messer. Nach Angaben von Polizeisprecherin Hella Christoph soll der 18-Jährige dem Opfer mehrfach in den Bauch gestochen haben. Der 38-Jährige sei aber nicht in Lebensgefahr gewesen.

Zusammen mit anderen Personen gelang dem Tatverdächtigen dann die Flucht vom Tatort. Ein Krankenwagen transportierte den Verletzten in ein Krankenhaus.

Im Rahmen der Fahndung nach dem Täter kontrollierten Polizisten wenig später eine in die Streitigkeiten involvierte Personengruppe an der Ecke Wilhelmstraße/Friedrich-Verleger-Straße. Als ein 20-Jähriger versuchte, aus der Gruppe heraus zu flüchten, hielten ihn die Beamten fest. Der Festgehaltene versuchte sich loszureißen und leistete bei der anschließenden Fixierung Widerstand. Die Beamten brachten den Versmolder ins Polizeigewahrsam und leiteten ein Verfahren wegen Widerstand ein.

Weitere Ermittlungen führten die Polizeibeamten zu dem tatverdächtigen 18-Jährigen, den sie kurz darauf auch an seiner Wohnanschrift festnehmen konnten. Er streitet die Tatvorwürfe ab. Die Tatwaffe hatte er nicht bei sich. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sei eingeleitet, so die Polizei

https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte ... brink.html

Wer mit einem Messer auf jemanden einsticht kalkuliert auch den Tod des Opfers ein. Somit muss es eigentlich ein versuchter Mord sein!
=> Da sollte es keine Ausnahmen geben!

Und immer wieder diese Scheiße mit "gerieten in Streit" ... Um was wurde denn "gestritten" das ein Messer zum Einsatz kommen musste?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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McKnee
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Re: Härtere Strafen für Messerangriffe oder auch das führen?

Beitragvon McKnee » Mi 10. Okt 2018, 18:08

jack000 hat geschrieben:(10 Oct 2018, 18:55)
Wer mit einem Messer auf jemanden einsticht kalkuliert auch den Tod des Opfers ein. Somit muss es eigentlich ein versuchter Mord sein!
=> Da sollte es keine Ausnahmen geben!


sorry, aber das ist rechtstaatlicher Mumpitz. Es muss immer noch eine Einzelfallentscheidung bleiben, die alle objektiven und subjektiven Beweismittel prüft und bewertet.

Mal auf die Spitze getrieben. Da zieht einer im Streit ein Messer und sticht oder streicht mit Absicht in Richtung Hand. Versuchter Mord?

Mit dem Auto jemadnen absichtlich anfahren. Versuchter Mord?

Wir können das unendlich erweitern.

Das Einzige was du damit erreichen würdest, wären sehr zurückhaltende Strafzumessungen. Damit ist mehr verloren, als gewonnen.

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