Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachung

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jack000
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon jack000 » Mi 24. Apr 2013, 19:22

cannapower » Di 23. Apr 2013, 23:33 hat geschrieben:Natürlich wäre eine ständige Präsenz von Überwachungspersonal wie Polizei oder private Sicherheitsdienste besser. aber die müssen bezahlt werden. Es ist schlicht illusorisch, darauf zu hoffen.

In der Tat sind hohe Kosten ein Faktor. Allerdings:
- Müssen nicht zu jeder Tageszeit an jeder Haltestelle Uniformierte stehen
- Es müssen keine Polizeibeamten sein
- Im Gegenzug fallen auch Kosten durch den Wegfall von Vandalismus weg
- Mehr Sicherheit lockt auch mehr Umsteiger auf den ÖPNV an, was Einnahmen generiert
- Ein öffentlicher Beschäftigungssektor könnte die Kosten gering halten. Und es geht nicht darum, dass die 55-Jährige arbeitslose Sekretärin nun U-Bahnhöfe überwachen soll, sondern unter Arbeitslosen befinden sich nicht selten junge, kräftige Männer ... möglicherweise auch welche, die ohne diesen Job aus Langeweile oder anderen Gründen zum Täter geworden wären.
viewtopic.php?f=4&t=3421
Zuletzt geändert von jack000 am Mi 24. Apr 2013, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon HugoBettauer » Mi 24. Apr 2013, 21:43

jack000 » Mi 24. Apr 2013, 19:14 hat geschrieben:-Personen wie Taschendiebe, die man im nach hinein vll. identifizieren könnte, wenn das Opfer erst nach der tat merkt dass es beraubt wurde

... und diejenigen, die nach einer Straftat durch die Aufzeichnung erwischt werden konnen und nicht das Glück hatten vor einem Kuscheljustizrichter zu landen.[/quote]
Dafür kommen die dazu, denen die Videoaufzeichnung den Kick gibt. Schon heute nehmen Jugendliche ja ihre Taten auf Mobiltelefon auf als Video.
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jack000
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon jack000 » Fr 26. Apr 2013, 12:32

Soviel zum Thema "Es gibt keinen Abschreckungseffekt":
Der Ausbau der Videoüberwachung hat die BVG offenbar sicherer gemacht. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Statistik des Senats gab es auf Bahnhöfen, in Bussen, U- und Straßenbahnen weniger Gewalt. Insgesamt registrierte die Verwaltung von Innensenator Frank Henkel (CDU) im vergangenen Jahr 3183 Fälle von Körperverletzung, Raub, Nötigung und Sexualstraftaten. Das sind 714 Fälle weniger als 2011. „Es ist tatsächlich so, dass die Kameras eine abschreckende Wirkung auf Täter haben; man kriegt mit, dass man gesehen wird bei der Tat“, erklärt BVG-Sprecherin Petra Reetz den Rückgang.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/v ... 84288.html
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon Unité 1 » Fr 26. Apr 2013, 21:32

jack000 » Fr 26. Apr 2013, 13:32 hat geschrieben:Soviel zum Thema "Es gibt keinen Abschreckungseffekt":

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/v ... 84288.html

Soviel zum Thema "Es gibt einen Abschreckungseffekt": ( :rolleyes: )*
Am Potsdamer Hauptbahnhof ist demnach die Zahl der Straftaten um rund die Hälfte zurückgegangen. Im Jahr 2001, als die Überwachungsanlage zunächst in einem Probeprojekt in Betrieb genommen wurde, waren 234 Straftaten in dem Bereich festgestellt worden, 2003 waren es noch 182. Seit 2006 schwankt die Zahl um die hundert pro Jahr, mal waren 118, 82 oder 104. Im Jahr 2011 waren es glatt einhundert Straftaten.
[...]
Auffällig ist eine weitere Statistik, die Zweifel am angeblich positiven Effekt der Videoüberwachung bestätigt. Im angrenzenden Bereich zum Bahnhof verzeichnete die Polizei zunehmende Kriminalität. Um 27 Prozent ist dort die Zahl der Straftaten gestiegen. 2003 waren 764 Fälle im angrenzenden Bereich registriert worden, 2011 waren es 972. Für das Jahr 2009 sind sogar 1082 Straftaten erfasst, das wäre in Anstieg um 42 Prozent im Vergleich zu 2003
[...]
Zudem könne der Rückgang der Straftaten am Bahnhof nicht nur auf die Videoüberwachung zurückgeführt werden, weil in Potsdam insgesamt weniger Straftaten festgestellt werden. 2003 waren es 21 669, im Jahr 2011 dann 17 469, ein Rückgang von fast 20 Prozent.

siehe hier

* Natürlich gemeint im Sinne der Kriminalitätsverhinderung
Zuletzt geändert von Unité 1 am Fr 26. Apr 2013, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.
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derkleine
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon derkleine » Fr 3. Mai 2013, 13:51

Also ich hätte lieber mehr Polizei die Streife gehen. Das ist abschreckender als eine Videokamera. Videokameras können bei der Aufklärung helfen, nützen aber nicht richtig bei der Abschreckung.
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon HugoBettauer » Fr 3. Mai 2013, 14:20

derkleine » Fr 3. Mai 2013, 13:51 hat geschrieben:Also ich hätte lieber mehr Polizei die Streife gehen.


Ja. Am Liebsten wäre mir natürlich, die Leut würden sich einfach an die Gesetze halten.
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon GG146 » Sa 4. Mai 2013, 16:25

Elfer » Di 23. Apr 2013, 22:41 hat geschrieben:
Man könnte die Gerichte entlasten, wenn man seine Gesetze verfassungskonform formuliert. Diese Schwäche zieht sich wie ein roter Faden durch Regierung(en) und Parlament(e). Es fehlt am notwendigen Handwerkszeug, nicht aber an dem Bedürfnis Blödsinn zu verbreiten.


Die Schwächen der Politiker strahlen auf das BVerfG aus, solange Berufspolitiker die Richter aussuchen.

Der ehemalige Präsident des BVerfG Papier hat sich in einem Welt - Interview zu Herrn Friedrichs Kritik am derzeitigen Präsidenten geäußert.

Das habe ich auf einem anderen Forum dazu geschrieben:


Die Welt: Spielt sich ein Machtkampf zwischen Berlin und Karlsruhe ab?

Papier: Nein. Es gibt ja auch umgekehrte Vorwürfe. Ich kann mich gut erinnern, dass namhafte Politiker dem Bundesverfassungsgericht gelegentlich zu große Zurückhaltung vorgeworfen haben. Bei der berühmten Kopftuch-Entscheidung hat man den Richtern sogar Feigheit unterstellt, weil sie dem Gesetzgeber viel Spielraum gelassen haben. Ich habe jedenfalls keine Befürchtungen, dass es zu einer tiefgreifenden Erschütterung unseres Verfassungsgefüges kommt. Die Akzeptanz des Bundesverfassungsgerichts ist enorm.


http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... Licht.html

Das liest sich ganz so, als würde er den Worten des Bundesinnenministers (und diesem selbst) nicht viel Gewicht zumessen. Mit der Einschätzung liegt er sicher richtig.

Das hier sehe ich allerdings ganz anders:

Die Welt: Wie verträgt sich die Mitgliedschaft in einer politischen Partei mit dem höchsten Richteramt?

Papier: Da habe ich überhaupt keine Bedenken. Parteipolitische Zurückhaltung ist natürlich geboten.

Die Welt: Also merkt man es auch nicht, dass Sie auf Vorschlag der CSU und Ihr Nachfolger Voßkuhle auf Vorschlag der SPD gewählt worden sind?

Papier: Ich glaube, sagen zu dürfen: In den beiden Fällen, die Sie genannt haben, ist, beziehungsweise war das so.

Die Welt: Die Rechtsprechung zur gleichgeschlechtlichen Partnerschaft gilt manchen als Beleg für den Willen der Richter, Gesellschaftspolitik zu betreiben.

Papier: Den Vorwurf halte ich nicht für zutreffend, obwohl ich bei der Grundsatzentscheidung zur Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft ein Sondervotum gefertigt habe. Die Senatsmehrheit war der Auffassung, dass der besondere Schutz von Ehe und Familie nicht berührt ist, wenn der Gesetzgeber andere Lebensformen mit vergleichbaren Rechten und Pflichten ausstattet. In der Folge dieser Grundsatzentscheidung hat es eine Angleichung auf verschiedenen Feldern gegeben. Offen sind noch das Ehegattensplitting und das volle Adoptionsrecht.


Wenn Richter von Politikern nach Parteibuchproporz ausgesucht werden, ist naturgemäß die politisch-ideologische Einfärbung früherer Urteilsbegründungen oder wissenschaftlicher Texte der Kandidaten der Maßstab für die Personalentscheidungen. Verfassungsrichter kann man also nur werden, wenn man bereits in der Vergangenheit verfassungsrechtliche Fragen durch eine die richterliche Objektivität beeinträchtigende politisch - ideologische Brille betrachtet hat. Bei allem Respekt vor der Integrität des Gerichts: Das kann wirklich nur zu suboptimalen Personalentscheidungen führen.

Das von den Welt - Journalisten als Beispiel angeführte Verfahren belegt dies m. M. n. auch. Für die Auffassung, dass die gleichgeschlechtliche Partnerschaft den besonderen Schutz von Ehe und Familie beeinträchtige, braucht man schon ein (konservative) ideologische Brille, ansonsten ist dafür überhaupt kein handfester sachlicher Grund darstellbar.

Deshalb gehört das hier seit der Gründung von Grundgesetz Aktiv e. V. im Jahre 2008 zu unseren Hauptanliegen:

(...)

Künftig soll eine völlig neu in der Verfassung zu verankernde Bundesversammlung direkt vom Volk gewählt werden und sowohl den Bundespräsidenten als auch die Verfassungsrichter bestimmen. Da diese Aufgabe nur wenig Zeit in Anspruch nimmt, können auch solche Personen für einen Sitz in der Bundesversammlung kandidieren, die parteilos und keine Berufspolitiker sind. Es kommt nur darauf an, im jeweiligen Wahlkreis ein besonders hohes Ansehen bei der örtlichen Bevölkerung zu genießen.

(...)


http://grundgesetzaktiv.de/ziele.htm
cannapower

Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon cannapower » Mo 6. Mai 2013, 19:41

Grundsätzlich fände ich natürlich die Präsenz von Sicherheitspersonal auf U- oder S- Bahnhöfen und anderen Orten gut. Nur ist das einfach nicht bezahlbar. Es ist schlicht illosorisch zu hoffen, dass zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten in allen "gefährdeten" U-Bahnstationen Polizisten oder private Sicherheitsdienste patrollieren. Teilweise geschieht das ja, z.B. auf einigen Linien in Berlin. Ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Für mehr ist einfach das Geld nicht da. Deshalb wird auf mehr Kameraüberwachung gesetzt. Egal, wer die U-Bahnhöfe der Großstädte überwachen soll: Es wäre ein ganzes Heer erforderlich. Und das sind dann ganz bestimmt keine 450,- Euro Kräfte sondern gut verdienende Sicherheitsleute. Aber gut, man kann ja mal über eine Preiserhöhung im ÖPNV sprechen (Sicherheitszuschlag). :p
Zuletzt geändert von cannapower am Mo 6. Mai 2013, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.
HugoBettauer

Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon HugoBettauer » So 12. Mai 2013, 20:06

[quote="cannapower » Mo 6. Mai 2013, 19:41"]gut verdienende Sicherheitsleute./quote]

:D :D :D

Im Sicherheitsgewerbe gibts Preiskämpfe, teilweise ruinös. Wirkliche Sicherheit bietet nur Personal vor Ort, da Videokameras dir nicht helfen, wenn du am Boden liegst.
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon cannapower » Mo 13. Mai 2013, 07:56

Das ist mir durchaus klar. Ich denke eben nur realistisch.
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon Alexyessin » Mo 13. Mai 2013, 08:41

Ich bin natürlich dagegen. Diese ewige Rumspitzelei hat den Staat nicht mehr sicher gemacht, als er es eh schon ist.
Es nützt die beste Überwachung nichts, wenn ich keine Polizisten habe, die vor Ort sind.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon HugoBettauer » Mo 13. Mai 2013, 18:38

Alexander Reither » Mo 13. Mai 2013, 08:41 hat geschrieben:Ich bin natürlich dagegen. Diese ewige Rumspitzelei hat den Staat nicht mehr sicher gemacht, als er es eh schon ist.
Es nützt die beste Überwachung nichts, wenn ich keine Polizisten habe, die vor Ort sind.

Genau so ist es. Möglicherweise muss man aber auch die Bevölkerung mehr in Sicherheitskonzepte einbeziehen.
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon HugoBettauer » Mo 13. Mai 2013, 18:42

Alexander Reither » Mo 13. Mai 2013, 08:41 hat geschrieben:Ich bin natürlich dagegen. Diese ewige Rumspitzelei hat den Staat nicht mehr sicher gemacht, als er es eh schon ist.
Es nützt die beste Überwachung nichts, wenn ich keine Polizisten habe, die vor Ort sind.

Genau so ist es. Möglicherweise muss man aber auch die Bevölkerung mehr in Sicherheitskonzepte einbeziehen.
cannapower

Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon cannapower » Do 16. Mai 2013, 18:00

SoleSurvivor » Mo 13. Mai 2013, 18:42 hat geschrieben:Genau so ist es. Möglicherweise muss man aber auch die Bevölkerung mehr in Sicherheitskonzepte einbeziehen.

Wie meinst du das konkret? Kostenlose Ausbildung im Nahkampf, besser Selbstverteidigung? Ausrüstung aller gefährdeten Menschen (wer ist potenziell gefährdet?) mit Pfefferspray und einem Notfallpieper? Bildung von Bürgerwehren? Die Bevölkerung dahingehend aufklären, wann für sie "Sperrstunde" ist? Deeskalationstraining?...
Ich denke, dass du das alles nicht meinst. Aber was dann?
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon HugoBettauer » Fr 17. Mai 2013, 08:40

Die Übernahme bestimmter Ordnungsfunktionen sollte bei entsprechender Eignung und Ausbildung auch im Ehrenamt möglich sein. Beispielsweise könnten Pensionäre bei der Ausstellung von Falschpark-Zetteln und der Anordnung von Abschleppungen bei Gefährdung der Öffentlichkeit (zB Feuerwehrzufahrt) fallbezogen mitwirken. Arbeitslose könnten geringfügig angestellt und in der Handhabung von Laserpistolen bei Geschwindigkeitskontrollen unterwiesen werden. Dies würde Polizisten für eigentliche Sicherheits- und Ermittlungsaufgaben freimachen.
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon Milady de Winter » Fr 17. Mai 2013, 08:53

SoleSurvivor » Fr 17. Mai 2013, 09:40 hat geschrieben:Die Übernahme bestimmter Ordnungsfunktionen sollte bei entsprechender Eignung und Ausbildung auch im Ehrenamt möglich sein. Beispielsweise könnten Pensionäre bei der Ausstellung von Falschpark-Zetteln und der Anordnung von Abschleppungen bei Gefährdung der Öffentlichkeit (zB Feuerwehrzufahrt) fallbezogen mitwirken. Arbeitslose könnten geringfügig angestellt und in der Handhabung von Laserpistolen bei Geschwindigkeitskontrollen unterwiesen werden. Dies würde Polizisten für eigentliche Sicherheits- und Ermittlungsaufgaben freimachen.

Wobei die beiden von Dir genannten Beispiele im Grunde eh nicht von "richtigen" Polizisten ausgeführt werden. Aber ich weiß, worauf Du hinaus willst.
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon HugoBettauer » Fr 17. Mai 2013, 09:38

Milady de Winter » Fr 17. Mai 2013, 08:53 hat geschrieben:Wobei die beiden von Dir genannten Beispiele im Grunde eh nicht von "richtigen" Polizisten ausgeführt werden. Aber ich weiß, worauf Du hinaus willst.

Ja, die Knöllchen kommen normalerweise vom Ordnungsamt, in manchen Regionen als "Stadtpolizei" verkleidet. Überwachung des rollenden Verkehrs nimmt teilweise aber auch die Polizei wahr.

Es geht darum, dass Polizisten Verbrecher jagen sollen und man für solche harmloseren Ordnungsfunktionen neue Modelle finden muss.
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon Milady de Winter » Fr 17. Mai 2013, 09:40

SoleSurvivor » Fr 17. Mai 2013, 10:38 hat geschrieben:Ja, die Knöllchen kommen normalerweise vom Ordnungsamt, in manchen Regionen als "Stadtpolizei" verkleidet. Überwachung des rollenden Verkehrs nimmt teilweise aber auch die Polizei wahr.

Es geht darum, dass Polizisten Verbrecher jagen sollen und man für solche harmloseren Ordnungsfunktionen neue Modelle finden muss.

Klar. Aber für die richtigen Fälle musst Du dann auch gleich neue Polizisten suchen. Wenn ich mir da so manche Typen ansehe...
Zuletzt geändert von Milady de Winter am Fr 17. Mai 2013, 09:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon HugoBettauer » Fr 17. Mai 2013, 09:42

An einem dicken Polizisten kommt keiner vorbei, wenn die Tür eng genug ist. Der andere Kollege kann derweil die Verfolgung aufnehmen ;-)
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Re: Deutsche Sicherheitsbehörden fordern mehr Videoüberwachu

Beitragvon Milady de Winter » Fr 17. Mai 2013, 09:48

SoleSurvivor » Fr 17. Mai 2013, 10:42 hat geschrieben:An einem dicken Polizisten kommt keiner vorbei, wenn die Tür eng genug ist. Der andere Kollege kann derweil die Verfolgung aufnehmen ;-)

Von der Statur sprach ich nicht, die ist nicht aussagekräftig. Mir ging's mehr um die Haltung und Motivation, überhaupt erst mal den Arsch zu bewegen.
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