Die Kippa

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PeterK
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Re: Die Kippa

Beitragvon PeterK » Do 3. Mai 2018, 10:18

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 11:00)
Das könnte ich auch; nur verschließe ich meine Augen nicht vor einer unangenehmen Wahrheit.

Ihr "Rezept" ist aber nicht gerade fortschrittlich: Wir wollen keine Gesellschaft, in der man seine Religion o.ä. aus Sicherheitsgründen verbergen muss. Das wäre indiskutabel und ein Schritt zurück in üble Zeiten und Denkweisen (die hier ja leider immer mal wieder hochploppen wie braune Pilze).
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ThorsHamar
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Re: Die Kippa

Beitragvon ThorsHamar » Do 3. Mai 2018, 10:20

PeterK hat geschrieben:(03 May 2018, 11:04)

Welche "Variante"?


Na Deine Aussage: " Sinnvoll wäre der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es völlig normal ist, dass Menschen unterschiedlich sind - und das eben auch in der Öffentlichkeit demonstrieren."

Meine Aussage war aber:" Wie wäre denn der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es in einer modernen und freien Gesellschaft völlig unnötig, weil eben sinnfrei, ist, ausserhalb folkloristischer Events ungefragt der Öffentlichkeit zu demonstrieren, zu welchem Volk man gehört.... ( nicht etwa, welche Staatsbürgerschaft man hat!)?"
"
Mein Vorschlag schafft freie Öffentlichkeit einer gemeinsamen Gesellschaft ohne zu verleugnen, dass Menschen aus unterschiedlichen Völkern stammen können.
Die völkische Pseudo-Priorität für eine gemeinsame Gesellschaft wird dann endlich abgebaut und genetische Herkunft bleibt das, was sie von Natur aus ist:
zufallsbestimmte PRIVATSACHE!!
Hast Du es jetzt verstanden?
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Liegestuhl
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Re: Die Kippa

Beitragvon Liegestuhl » Do 3. Mai 2018, 10:34

ThorsHamar hat geschrieben:(03 May 2018, 10:39)
Wie wäre denn der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es in einer modernen und freien Gesellschaft völlig unnötig, weil eben sinnfrei, ist, ausserhalb folkloristischer Events ungefragt der Öffentlichkeit zu demonstrieren, zu welchem Volk man gehört.... ( nicht etwa, welche Staatsbürgerschaft man hat!)?


Schottische Eltern sollten ihren Kindern beibringen, dass sie keinen Schottenrock tragen sollen?
Bayrische Eltern sollen ihren Kindern beibringen, keine Lederhose zu tragen?
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Re: Die Kippa

Beitragvon PeterK » Do 3. Mai 2018, 10:38

ThorsHamar hat geschrieben:(03 May 2018, 11:20)
Na Deine Aussage: " Sinnvoll wäre der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es völlig normal ist, dass Menschen unterschiedlich sind - und das eben auch in der Öffentlichkeit demonstrieren."

Meine Aussage war aber:" Wie wäre denn der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es in einer modernen und freien Gesellschaft völlig unnötig, weil eben sinnfrei, ist, ausserhalb folkloristischer Events ungefragt der Öffentlichkeit zu demonstrieren, zu welchem Volk man gehört.... ( nicht etwa, welche Staatsbürgerschaft man hat!)?"

Mein Ansatz ist "westlich-pluralistisch-liberal". Deiner passt eher in die Ecke "islamistisch-monokulti". Meiner gefällt mir besser.
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Re: Die Kippa

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 10:40

PeterK hat geschrieben:(03 May 2018, 11:18)

Ihr "Rezept" ist aber nicht gerade fortschrittlich: Wir wollen keine Gesellschaft, in der man seine Religion o.ä. aus Sicherheitsgründen verbergen muss. Das wäre indiskutabel und ein Schritt zurück in üble Zeiten und Denkweisen (die hier ja leider immer mal wieder hochploppen wie braune Pilze).


Langsam werde ich aber ungeduldig! Nur ein ausgemachter Bösewicht will eine Gesellschaft, in der Meinungs- und Religionsfreiheit nur insgeheim gepflegt werden kann. Aber daß es Bösewichte gibt, die sich an erkennbar anderen austoben, das sehen Sie hier ja auch ein... mit dem selben Bedauern, das Sie mir sicher zubilligen werden. So lange das aber so ist, bleibe ich dabei, daß jeder von uns zumutbare Vorkehrungen trifft, die den Bösewichten erschweren, ihr Ziel zu erreichen.

Inzwischen mehrfach schon hier diskutiert, daß eine deutsche Leitkultur vermittelt werden muß, die die Staatsraison "Nie wieder Antisemitismus und Rassismus" hervorhebt und Mißachtung mit empfindlichen Strafen belegt. Ich meine, daß ich hier nicht den gesamten schon längst hier abgehandelten Umfang an vernünftigen Vorschlägen abarbeiten muß, um nicht als Bösewicht da zu stehen.

Vielleicht gibt es hier ja auch ein mutwilliges Mißverstehen, um die eigene moralisch überlegene Haltung zu unterstreichen. Sie sind damit ausdrücklich nicht gemeint!
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Re: Die Kippa

Beitragvon Bleibtreu » Do 3. Mai 2018, 10:48

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 11:40)

Langsam werde ich aber ungeduldig! [...]

Was schreibst du auch einen ausgemacht widerwaertigen Beitrag, wie diesen

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 10:09)

Den Aggressor können Sie erst nach einer Tätlichkeit belangen. Jüdische Kinder erkennt man aber gleich durch eine Kippa. Den Eltern dieser Kinder ist offenbar nicht zu helfen; die wollen leicht vermeidbare Übergriffe herbei führen. Ich halte es keineswegs für "Appeasement", wenn man sich in zumutbarer Weise insgesamt unauffällig verhält. Ich halte das für eine ganz nomale Vorsichtsmaßnahme, so wie eine geschlossene Haustür gegen Einbrecher.

Mein Mitgefühl ist da eher mit Behinderten und Menschen mit dunkler Hautfarbe, die sich mit so einfachen Schutzmaßnahmen nicht unauffällig machen können. Auch die sind Zielscheibe für Strolche.


Deine Aussagen sind fuer mich eine Schande - Ende! :dead:
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Re: Die Kippa

Beitragvon PeterK » Do 3. Mai 2018, 10:53

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 11:40)
Vielleicht gibt es hier ja auch ein mutwilliges Mißverstehen, um die eigene moralisch überlegene Haltung zu unterstreichen.

Das glaube ich nicht. Ich meine zu verstehen, dass es denjenigen, die Ihnen widersprechen, darum geht, dass man sich vor braunem Gesindel (ob "homegrown" oder nicht) nicht wegducken darf.

Um es noch mal klar zu formulieren: Ein Mensch muss in D die Möglichkeit haben, seine Religionszugehörigkeit ohne irgendein Risiko offen zu zeigen. Wer damit ein Problem hat, möge das bitte mit sich selbst ausmachen.

Sie sind damit ausdrücklich nicht gemeint!

Vielen Dank und gleichfalls. Mir gefällt lediglich Ihr "Unauffälligkeits-Rezept" nicht.
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Re: Die Kippa

Beitragvon ThorsHamar » Do 3. Mai 2018, 10:54

Liegestuhl hat geschrieben:(03 May 2018, 11:34)

Schottische Eltern sollten ihren Kindern beibringen, dass sie keinen Schottenrock tragen sollen?
Bayrische Eltern sollen ihren Kindern beibringen, keine Lederhose zu tragen?


Du hast meinen Ansatz nicht verstanden, Liege ....
Mal davon abgesehen: Es gibt Schotten und Bayern, die Juden sind.
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Re: Die Kippa

Beitragvon Liegestuhl » Do 3. Mai 2018, 10:56

ThorsHamar hat geschrieben:(03 May 2018, 11:54)
Du hast meinen Ansatz nicht verstanden, Liege ....


Was genau habe ich an deinem Ansatz:

Wie wäre denn der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es in einer modernen und freien Gesellschaft völlig unnötig, weil eben sinnfrei, ist, ausserhalb folkloristischer Events ungefragt der Öffentlichkeit zu demonstrieren, zu welchem Volk man gehört....

....nicht verstanden?

Warum sollten Schotten Schottenröcke tragen, aber Juden keine Kippa?
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Die Kippa

Beitragvon ThorsHamar » Do 3. Mai 2018, 10:56

PeterK hat geschrieben:(03 May 2018, 11:38)

Mein Ansatz ist "westlich-pluralistisch-liberal". Deiner passt eher in die Ecke "islamistisch-monokulti". Meiner gefällt mir besser.


:D Deiner ist definitiv eben nicht pluralistisch, sondern er ist die veraltete, bis heute von Mord und Totschlag begleitete Clan-und Stammeskultur ...
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Re: Die Kippa

Beitragvon Liegestuhl » Do 3. Mai 2018, 10:58

van Kessel hat geschrieben:(03 May 2018, 11:39)

Was unterscheidet eine Kippa von einem Gesichtsschleier?


Den Schleier trägt man aus religiösen Gründen. Die Kippa nicht.
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Re: Die Kippa

Beitragvon ThorsHamar » Do 3. Mai 2018, 11:03

Liegestuhl hat geschrieben:(03 May 2018, 11:56)

Was genau habe ich an deinem Ansatz:

Wie wäre denn der Ansatz, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es in einer modernen und freien Gesellschaft völlig unnötig, weil eben sinnfrei, ist, ausserhalb folkloristischer Events ungefragt der Öffentlichkeit zu demonstrieren, zu welchem Volk man gehört....

....nicht verstanden?

Warum sollten Schotten Schottenröcke tragen, aber Juden keine Kippa?


Sowas habe ich überhaupt nicht gefordert! Was soll das schon wieder? :mad:
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Re: Die Kippa

Beitragvon PeterK » Do 3. Mai 2018, 11:04

Liegestuhl hat geschrieben:(03 May 2018, 11:56)
Warum sollten Schotten Schottenröcke tragen, aber Juden keine Kippa?

Und was ist mit den schottischen Juden oder den jüdischen Schotten? Meine Güte, was für eine dusselige Diskussion. Das Ganze ist genauso dämlich wie die sogenannte "Beschneidungsdebatte": Die eine Mütze stört, Die andere "Mütze" muss unbedingt dranbleiben. Dumm Tüch!
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Re: Die Kippa

Beitragvon PeterK » Do 3. Mai 2018, 11:12

ThorsHamar hat geschrieben:(03 May 2018, 11:56)
:D Deiner ist definitiv eben nicht pluralistisch, sondern er ist die veraltete, bis heute von Mord und Totschlag begleitete Clan-und Stammeskultur ...

Ach so. Dann werde ich mal den Ansatz "dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass es völlig normal ist, dass Menschen unterschiedlich sind - und das eben auch in der Öffentlichkeit demonstrieren" auf tribalistische Tendenzen überprüfen und danke Dir für Deine Anregung.
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Re: Die Kippa

Beitragvon H2O » Do 3. Mai 2018, 11:16

PeterK hat geschrieben:(03 May 2018, 11:53)

Das glaube ich nicht. Ich meine zu verstehen, dass es denjenigen, die Ihnen widersprechen, darum geht, dass man sich vor braunem Gesindel (ob "homegrown" oder nicht) nicht wegducken darf.

Um es noch mal klar zu formulieren: Ein Mensch muss in D die Möglichkeit haben, seine Religionszugehörigkeit ohne irgendein Risiko offen zu zeigen. Wer damit ein Problem hat, möge das bitte mit sich selbst ausmachen.


Vielen Dank und gleichfalls. Mir gefällt lediglich Ihr "Unauffälligkeits-Rezept" nicht.


Das gefällt mir auch nicht; aber ich möchte damit Unglück für wehrlose Schulkinder vermeiden. Ich meine, daß das "Rezept" schnell wirken wird. Daneben müssen die Werte unserer deutschen Gesellschaft eindringlich vermittelt werden, so daß irgendwann hoffentlich dieses Versteckspiel beendet werden kann.
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Re: Die Kippa

Beitragvon Liegestuhl » Do 3. Mai 2018, 11:27

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 12:16)
Daneben müssen die Werte unserer deutschen Gesellschaft eindringlich vermittelt werden, so daß irgendwann hoffentlich dieses Versteckspiel beendet werden kann.


Welche Werte unserer deutschen Gesellschaft soll denn mit diesem Versteckspiel vermittelt werden?
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Re: Die Kippa

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 11:36

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 11:40)
Inzwischen mehrfach schon hier diskutiert, daß eine deutsche Leitkultur vermittelt werden muß, die die Staatsraison "Nie wieder Antisemitismus und Rassismus" hervorhebt und Mißachtung mit empfindlichen Strafen belegt.

Sowas gab es mal, die Leute haben sich ab 1989 aber gegen so eine Sorte Staat entschieden und wollten lieber Deutsche werden.
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Re: Die Kippa

Beitragvon PeterK » Do 3. Mai 2018, 11:46

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 12:16)
Daneben müssen die Werte unserer deutschen Gesellschaft eindringlich vermittelt werden, so daß irgendwann hoffentlich dieses Versteckspiel beendet werden kann.

Das scheint bei 12,6 bis 20+x% der deutschen Bevölkerung in gut 70 Jahren nicht gelungen zu sein. Ich glaube nicht, dass das von Ihnen angeregte "Versteckspiel" dem abzuhelfen geeignet ist.

Edit: Ich denke, dass eher das Gegenteil der Fall wäre.
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Re: Die Kippa

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 3. Mai 2018, 12:14

PeterK hat geschrieben:(03 May 2018, 12:46)

Das scheint bei 12,6 bis 20+x% der deutschen Bevölkerung in gut 70 Jahren nicht gelungen zu sein. Ich glaube nicht, dass das von Ihnen angeregte "Versteckspiel" dem abzuhelfen geeignet ist.

Edit: Ich denke, dass eher das Gegenteil der Fall wäre.

Es sind wohl eher um 60 Prozent, die Antisemitismus teilweise gut finden, wenn er nicht so explizit ist.
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Re: Die Kippa

Beitragvon Kritikaster » Do 3. Mai 2018, 12:32

H2O hat geschrieben:(03 May 2018, 11:09)

Das tun Sie, das mache ich, aber wenn es Strolche gibt, die auf Schulkinder mit Kippa losgehen, so doch der Teilnehmer Liegestuhl, dann würde ich diese Zielscheibe nicht anbieten, oder ich würde mein Kind auf dem Schulweg begleiten im Bewußtsein der lauernden Gefahr. Entweder die Gefahr gibt es... dann beuge ich ihr vor, oder diese Gefahr gibt es nicht, und dann ist dieser Strang ab Beitrag Liegestuhl sinnlos.

Hehre Forderungen nach dem Motto "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!" sind rasch aufgestellt. Welcher Mensch von Anstand wollte sich dieser Forderung entgegen stellen? Aber geholfen hat das alles wohl nicht so sehr... sonst würden wir hier nicht streiten.

Dann halte ich fest, dass wir uns in der Beurteilung solcher Übergriffe einig sind. Hätte mich auch gewundert, wenn es anders wäre. :thumbup:

Nur bedingt zusammen kommen wir allerdings in der Frage sich daraus ergebender Konsequenzen. Ich stimme Dir zu, dass es Aufgabe der Justiz ist, solche Taten streng zu ahnden. Die Strafen dafür müssen abschrecken.

Wenn es allerdings besonders "gefährdete" Schulwege gibt, ist es meiner Ansicht nach in erster Linie Aufgabe der Polizei, hier für die notwendige öffentliche Sicherheit zu sorgen, damit niemand gezwungen ist, sein eigenes Verhalten den Gewalttätern zu unterwerfen. Wo immer möglich, ist natürlich auch elterliche Begleitung der Schüler wünschenswert.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)

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